Der Migrationsrat Berlin e. V. ist ein Dachverband von über siebzig „Migrant_innen“-Selbstorganisationen. Jenseits von Merkmalen wie Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung sind wir die Interessenvertretung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Berlin.

Die völlige rechtliche, soziale und politische Gleichstellung und Teilhabe von Migrant_innen, ihren Nachfahren und anderen People of Color sehen wir als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir mit gebündelten Kräften unterstützen. Gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft zu sein, heißt auch, gesellschaftliche und soziale Verantwortung zu übernehmen.

Freitag, der 20. März 2020

+++ Gesundheitsversorgung sicherstellen! Lager auflösen! Menschen und ihre Rechte schützen! +++

Wir unterstützen den Aufruf von We'll come united, der Landesflüchtlingsräte, der Medibüros/Medinetze und vieler weiterer Organisationen, die die Bundesregierung und die Landesregierungen auffordern, sofort Maßnahmen zu ergreifen, die dem dynamischen Epidemiegeschehen begegnen. Gesundheitsversorgung muss für alle Menschen garantiert sein. Deswegen muss der sofortige Leerzug von Lagern veranlasst werden!

Weiterlesen ...

Donnerstag, der 19. März 2020

Fristverlängerung: Projektanträge bei ComE In

Aufgrund der aktuellen Veränderungen haben wir uns entschlossen die Bewerbungsfristen für ComE In zu verlängern! Wir erhoffen uns dadurch das Projekt trotz eventueller weiterer Veränderungen problemlos durchführen zu können und die Teilprojekte in ihrer Arbeit verantwortungsvoll unterstützen zu können. Weiterlesen ...

Montag, der 16. März 2020

“Wenn Menschen in Gewahrsam sterben, ist das Mord.”

Die geplante Demonstration zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15.03. musste ausfallen im Rahmen von Maßnahmung zur Eindämmung des Corona-Virus. Wir begrüßen und unterstützen das solidarische Verhalten aller Menschen ausdrücklich, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gleichzeitig und ergänzend ist es uns wichtig, Protest im öffentlichen Raum - sei es auf der Straße oder virtuell - stattfinden zu lassen. Gerade nach den rassistischen Morden in Hanau verspüren wir das große Bedürfnis nach viel mehr Sichtbarkeit für die Auswirkungen von vor allem institutionellem Rassismus in Polizei und anderen Behörden, für unsere Forderungen an diese Taten hinnehmende weiße deutsche Dominanzgesellschaft und Politik und mehr Sichtbarkeit für die Geschichten der Opfer von rassistischer (Polizei)gewalt. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier unseren gemeinsamen Redebeitrag aus der Kampagne "Death in Custody". Weiterlesen ...

Donnerstag, der 12. März 2020

Demonstration am 15. März: Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt am 15. März 2020 lädt die Kampagne „Death in Custody – Aufklärung von Tod in Gewahrsam jetzt!“ zur bundesweiten Demonstration gegen rassistische Polizeigewalt nach Berlin-Moabit ein. Immer wieder sterben in Deutschland Schwarze und People of Color in Gewahrsam von Polizei und anderen staatlichen Institutionen. Eine der Hauptursachen ist institutioneller Rassismus.
Weiterlesen ...